Popfeminismen in Zeiten von #MeToo
Die Veranstaltung "Popfeminismen in Zeiten von #MeToo" bringt Forschung, künstlerische Praxis und kulturpolitische Perspektiven zusammen, um Geschlechterverhältnisse und Machtstrukturen in populärer Musik und Clubkultur zu beleuchten und kritisch zu diskutieren.
Den Auftakt bilden Impulsvorträge international profilierter Autor_innen und Kulturjournalist_innen, die theoretische sowie kulturhistorische Einblicke in feministische Pop- und Clubkulturen geben. Im Anschluss teilen erfahrene DJs und Produzent_innen ihre künstlerischen Arbeitsweisen und berichten aus erster Hand über den Umgang mit strukturellen Ungleichheiten in der Musikindustrie.
Eine abschließende Podiumsdiskussion führt diese Perspektiven zusammen und widmet sich zentralen Fragen: Wie können queer-feministische Geschichtsschreibungen der Pop- und Clubmusik aussehen? Und welche Rolle spielen dabei Institutionen, Szeneakteur_innen und die Forschung?
Durch die Kooperation mit Akteur_innen der Wiener Clublandschaft – etwa der Vienna Club Commission – werden aktuelle Initiativen zu Awareness, Diversität und Sicherheit im Nachtleben eingebunden. So entsteht ein Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Strategien für eine gerechtere und inklusivere Clubkultur. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Perspektiven zu teilen, Allianzen zu stärken und Impulse für nachhaltige Veränderungen zu setzen.
Mit Beiträgen von Sonja Eismann, Electric Indigo, Rike van Kleef, Acid Maria, A Party called Jack, Martina Brunner (VCC), u.a.
